2 Jul 2026
GGL leitet Untersuchung gegen ADI Predictstreet ein wegen Werbeaktivitäten bei FIFA-Partnerschaft

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) hat im Juli 2026 eine formelle Untersuchung gegen ADI Predictstreet gestartet, wobei die Behörde prüft, ob die Werbekampagnen des Unternehmens während der Übertragungen zur FIFA-Weltmeisterschaft 2026 gegen deutsche Vorschriften zum Verbot unlizenzierter Glücksspielwerbung verstoßen haben, während die Plattform als offizieller Partner von FIFA fungiert und Werbung über Stadionbildschirme sowie TV-Sendungen geschaltet hat.
Hintergründe zur Untersuchung durch die GGL
Die GGL konzentriert sich in dieser Prüfung darauf, ob ADI Predictstreet als Betreiber eines Prognosemarktes Nutzern in Deutschland den Zugang zu Diensten ermöglicht hat, die als Glücksspiel eingestuft werden könnten, wobei die Behörde nach der Intervention den Plattformbetreiber dazu veranlasst hat, den Zugriff für deutsche Nutzer vollständig zu sperren, und Beobachter berichten, dass solche Maßnahmen in der Vergangenheit bei ähnlichen Fällen zu raschen Anpassungen geführt haben.
Experten aus der Regulierungsbranche weisen darauf hin, dass die Werbeaktivitäten während der Weltmeisterschaftsübertragungen ein zentrales Element der Ermittlungen darstellen, denn die Sichtbarkeit auf Stadionanzeigen und in TV-Spots hat laut offiziellen Meldungen die Aufmerksamkeit der Behörde auf mögliche Verstöße gelenkt, während ADI Predictstreet seine Partnerschaft mit FIFA nutzte, um globale Reichweite zu erzielen.
Rechtliche Rahmenbedingungen und Werbeverbote in Deutschland
Deutsche Vorschriften zum Glücksspiel sehen strenge Einschränkungen für Werbung durch nicht lizenzierte Anbieter vor, und die GGL untersucht nun, inwieweit ADI Predictstreet diese Regeln eingehalten hat, wobei die Behörde auch prüft, ob die Plattform gezielt deutsche Nutzer angesprochen hat, obwohl der Zugang nach der Intervention blockiert wurde.

Die Untersuchung baut auf bestehenden Regelwerken auf, die Werbung für unlizenzierte Angebote untersagen, und Forscher haben in verwandten Studien gezeigt, dass solche Eingriffe oft zu schnellen technischen Sperren führen, während die Plattform ihre Dienste anpasste, um den Anforderungen der Behörde gerecht zu werden.
Auswirkungen auf Nutzer und den Markt
Deutsche Nutzer können seit der Intervention der GGL nicht mehr auf die Dienste von ADI Predictstreet zugreifen, und dies hat dazu geführt, dass die Plattform ihre regionalen Beschränkungen erweitert hat, wobei die Behörde die Einhaltung dieser Maßnahmen weiter überwacht, während FIFA-Partnerschaften in anderen Märkten unberührt bleiben.
Branchenbeobachter verweisen darauf, dass ähnliche Fälle in der Vergangenheit zu verstärkten Kontrollen geführt haben, und Daten von Regulierungsstellen zeigen, dass Werbeverstöße bei internationalen Sportveranstaltungen häufig zu solchen Sperrungen führen, wobei die aktuelle Untersuchung im Juli 2026 als Teil einer breiteren Überprüfung von Prognoseplattformen gilt.
Internationale Perspektiven und Vergleiche
Vergleiche mit Regulierungsansätzen anderer Länder, wie etwa der Australian Communications and Media Authority oder der Canadian Gaming Association, verdeutlichen, wie unterschiedlich Werbebeschränkungen gehandhabt werden, während die GGL in Deutschland einen strengen Kurs verfolgt, und eine Studie der University of Nevada Reno hat gezeigt, dass grenzüberschreitende Partnerschaften wie die mit FIFA oft zu regulatorischen Spannungen führen.
Die Sperrung für deutsche Nutzer erfolgte unmittelbar nach dem Eingreifen der GGL, und dies hat ADI Predictstreet veranlasst, seine Marketingstrategien anzupassen, wobei die Behörde weitere Schritte ankündigte, um die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen.
Fazit
Die Untersuchung der GGL gegen ADI Predictstreet bleibt ein aktuelles Thema im Juli 2026, und die Behörde setzt ihre Prüfung fort, während die Plattform den Zugang für deutsche Nutzer blockiert hält, wobei die Entwicklungen die Einhaltung von Werbe- und Lizenzregeln in einem internationalen Kontext beleuchten. FIFA und andere Partner beobachten die Situation genau, und weitere Berichte von Regulierungsstellen wie der Australian Communications and Media Authority könnten zusätzliche Einblicke liefern.